Lernförderung und Corona

Im Zentrum all unseres Bemühens steht die kontinuierliche Lernförderung der Schüler*innen. Dazu gehört in den heutigen Pandemiezeiten auch die Rücksicht aufeinander und die offene, eine Lösung findende Kommunikation. Aus traurigem Anlass muss ich dieses nunmehr leidige Thema auch für meine Lernförderung aufgreifen.

Natürlich achtet die Lernförderung Nagel auf die Einhaltung der aktuell geltenden Verordnungen und gesetzlichen Regelungen. Das dient nicht nur der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes, sondern vor allem dem Schutz aller Lernkinder und derer Familien. Im direkten Kontakt zueinander achten wir auf das Tragen von Schutzmasken und das regelmäßige Lüften. Kontaktflächen und Arbeitsgeräte werden nach jeder Förderstunde desinfiziert.

Eine ganz wichtige Bedeutung hat die Kommunikation zwischen den Eltern und mir. Es müssen natürlich Quarantäne oder Infizierung der Kinder mitgeteilt werden. So kann ich ausfallende Termine für einen späteren Zeitpunkt gutschreiben  oder Online-Ersatztermine anbieten.

Aber es ist ebenso notwendig, mich über bestehende Infektionen oder Erkrankungen im Haushalt des Kindes zu informieren. Auch die Begleitumstände (Impfungen, Genesungen…) sind zu besprechen. So kann ich Maßnahmen einleiten, die die anderen Schüler*innen und ihre Familien schützen. Dazu gehören Terminverschiebungen zum intensiveren Lüften oder Desinfizieren, die Aussortierung des genutzten Lernmaterials oder auch das Anbieten eines Online-Termins anstelle des Präsenztermins.

Leider gibt es Eltern, die es nicht für notwendig erachten, mir entsprechende Informationen zukommen zu lassen. Und gesundheitsgefährdender als eine (mögliche) Infektion ist nur das NICHTWISSEN über eine (mögliche) Infektion. So kann ich nicht reagieren und niemanden schützen.

Ganz traurig finde ich vorsätzliches Verheimlichen dieser Informationen nach dem Motto: „Wenn ich ihr das jetzt sage, darf mein Kind vielleicht nicht kommen und es braucht doch Hilfe.“ (Ziemlich unnötig, da ich ja für solche Fälle Online-Ersatztermine anbiete!!!)

Eltern, die sich der offenen Kommunikation verweigern und Informationen nicht weitergeben (und vielleicht noch der Meinung sind, solange sie keine geltenden Gesetze verletzen, habe ich gefälligst zu springen), stellen eine Gefährdung des laufenden Betriebes und eine Gefahr für die Gesundheit aller an meiner Lernförderung Beteiligter dar. Somit können betreffende Kinder nicht weiter gefördert werden.

Daher kann ich nur an jeden appellieren: Eltern müssen auch bzgl. gesundheitsgefährdender Sachverhalte mit mir kooperieren, damit wir zusammen eine für jeden passende Lösung finden können! Ich werde in jedem Fall alles erdenklich Mögliche tun, um jedem Kind gerecht zu werden.

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